
Omas Grieß-Schmand-Auflauf mit Zimt
Bewertung: 4,9 von 5 Sternen
Dieser Grieß-Schmand-Auflauf gehört zu den stillen Klassikern der deutschen Hausküche. Er ist cremig, weich und mild, mit einer leicht gebräunten Oberfläche und einer feinen Zimtnote, genau so, wie man ihn von früher kennt. Das Bild zeigt einen saftigen Anschnitt: innen locker und schmelzend, außen goldbraun, mit einer dezenten Zimtschicht, die dem Auflauf Wärme und Tiefe verleiht. Kein überladener Kuchen, kein Dessert mit Schnickschnack – sondern ehrliche Wohlfühlküche.
Omas Grieß-Schmand-Auflauf wurde oft als süße Hauptspeise serviert, besonders an Tagen, an denen etwas Wärmendes und Sättigendes auf den Tisch sollte. Der Schmand sorgt für eine besonders zarte, fast quarkähnliche Textur, während der Grieß dem Ganzen Struktur gibt. Ein Rezept, das Ruhe ausstrahlt und genau deshalb bis heute geschätzt wird.
Allgemeine Informationen
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Gericht: Süßer Auflauf
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Küche: Traditionelle deutsche Hausmannskost
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Zubereitungszeit: ca. 15 Minuten
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Backzeit: ca. 40–45 Minuten
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Gesamtzeit: ca. 60 Minuten
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Schwierigkeitsgrad: einfach
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Portionen: 4
Zutaten
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500 ml Milch
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80 g Weichweizengrieß
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80 g Zucker
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1 Päckchen Vanillezucker
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1 Prise Salz
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2 Eier (Größe M)
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200 g Schmand
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30 g Butter
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Butter für die Form
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Zimt zum Bestreuen
Zubereitung
1. Grießbrei kochen
Die Milch zusammen mit Zucker, Vanillezucker und einer Prise Salz in einem Topf langsam erhitzen. Sobald die Milch heiß ist, den Grieß unter ständigem Rühren einrieseln lassen. Bei niedriger Hitze wenige Minuten quellen lassen, bis ein dicker, glatter Grießbrei entsteht. Den Topf vom Herd ziehen und den Brei leicht abkühlen lassen.
2. Eier und Schmand vorbereiten
Die Eier trennen. Die Eigelbe mit dem Schmand glatt rühren. Diese Mischung unter den lauwarmen Grießbrei ziehen, bis eine cremige Masse entsteht. Die Butter in kleinen Stücken unterrühren, sie schmilzt durch die Restwärme und macht den Auflauf besonders zart.
3. Eiweiß unterheben
Das Eiweiß steif schlagen. Den Eischnee vorsichtig unter die Grießmasse heben, damit die luftige Struktur erhalten bleibt. Dieser Schritt ist entscheidend für die lockere, fast puddingartige Konsistenz, die man auf dem Bild gut erkennen kann.
4. Auflauf vorbereiten
Eine Auflaufform großzügig mit Butter einfetten. Die Masse hineingeben und glatt streichen. Die Oberfläche leicht mit Zimt bestreuen – nicht zu dick, damit der Zimt beim Backen nicht bitter wird.
5. Backen
Den Auflauf im vorgeheizten Ofen bei 180 °C Ober-/Unterhitze etwa 40–45 Minuten backen, bis sich eine goldbraune, leicht gewellte Oberfläche gebildet hat. Der Auflauf darf in der Mitte noch leicht weich sein.
Konsistenz und Geschmack
Der fertige Grieß-Schmand-Auflauf ist innen cremig und saftig, fast schmelzend, mit feinen Grießkörnchen, die Struktur geben. Der Schmand sorgt für eine milde Säure und Tiefe, während Zimt und Vanille ein warmes, vertrautes Aroma erzeugen. Die Oberfläche ist leicht gebräunt und gibt beim Anschneiden sanft nach, wie auf dem Bild deutlich zu sehen ist.
Serviervorschläge
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Lauwarm servieren, direkt aus der Form
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Klassisch pur, nur mit etwas zusätzlichem Zimt
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Auch geeignet als süße Hauptspeise oder mildes Dessert
Küchentipps
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Grießbrei nicht zu fest kochen, er zieht im Ofen nach
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Eier erst unterrühren, wenn der Brei nicht mehr heiß ist
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Für extra Cremigkeit kann ein Teil des Schmands durch Crème fraîche ersetzt werden
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Der Auflauf lässt sich gut vorbereiten und später aufwärmen
Tradition und Hintergrund
Grieß-Schmand-Auflauf war früher ein typisches Familiengericht, oft an Tagen ohne Fleisch. Er war günstig, sättigend und ließ sich mit wenigen Zutaten zubereiten. In vielen Haushalten wurde er direkt aus der Auflaufform gelöffelt, manchmal mit Kompott, oft ganz pur. Genau diese Schlichtheit macht das Gericht zeitlos.
Fazit
Omas Grieß-Schmand-Auflauf mit Zimt ist ein ruhiges, ehrliches Rezept, das durch seine cremige Textur und seinen warmen Geschmack überzeugt. Das Bild unterstreicht diesen Charakter perfekt: saftig, weich, leicht gebräunt und einladend. Ein ideales Rezept für eine Website, die Wert auf Tradition, Authentizität und klassische Hausmannskost legt.

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