
Bewertung: 4,9 von 5 Sternen
Apfel-Grieß-Kuchen aus der Form
Einleitung – Saftiger Kuchenklassiker mit feiner Körnung und Fruchtstücken
Der auf dem Bild gezeigte Apfel-Grieß-Kuchen aus der Form präsentiert sich als klassischer, handwerklich gebackener Rührkuchen mit klarer Struktur und ruhiger Optik. Der Anschnitt zeigt einen gleichmäßig gebackenen, hellgoldenen Teig mit fein verteilter Grießstruktur. Deutlich sichtbar sind die Apfelstücke, die gleichmäßig im Inneren eingebettet sind und dem Kuchen Saftigkeit sowie eine natürliche Fruchtsüße verleihen.
Die Oberfläche ist glatt, leicht gebräunt und weist eine feine, gleichmäßige Kruste auf. Sie wirkt stabil, ohne hart zu sein, und bildet einen angenehmen Kontrast zum weichen, saftigen Inneren. Die Apfelstücke haben beim Backen ihre Form behalten, sind weich gegart und geben beim Anschneiden sichtbar Feuchtigkeit ab, ohne den Teig zu durchweichen.
Dieser Apfel-Grieß-Kuchen steht für eine traditionsreiche Backart, bei der einfache Zutaten präzise verarbeitet werden. Das Ergebnis ist ein schnittfester, saftiger Kuchen, der sowohl optisch als auch geschmacklich überzeugt und sich ideal für den Einsatz auf einem hochwertigen deutschen Rezeptportal eignet.
Allgemeine Informationen
Zubereitungszeit: ca. 25 Minuten
Backzeit: ca. 45–50 Minuten
Gesamtzeit: ca. 1 Stunde 15 Minuten
Portionen: 10–12 Stücke
Schwierigkeitsgrad: Mittel
Backform: Runde Springform ca. 24 cm oder Kastenform
Backtemperatur: 180 °C Ober-/Unterhitze
Zutatenliste
Für den Teig
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180 g weiche Butter
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160 g Zucker
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1 Päckchen Vanillezucker
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4 Eier (Größe M, zimmerwarm)
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200 g Weizenmehl (Type 405)
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120 g Weichweizengrieß
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2 TL Backpulver
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1 Prise Salz
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100 ml Milch
Für die Apfelfüllung
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3–4 mittelgroße Äpfel (säuerlich, z. B. Boskop oder Elstar)
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1 TL Zitronensaft
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1–2 EL Zucker (nach Geschmack)
Detaillierte Schritt-für-Schritt-Zubereitung
1. Vorbereitung
Die Backform einfetten und mit Mehl ausstreuen oder mit Backpapier auslegen. Den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
Die Äpfel schälen, vierteln, entkernen und in kleine Würfel schneiden. Mit Zitronensaft vermengen, um Verfärbungen zu vermeiden, und je nach Süße der Äpfel leicht zuckern. Beiseitestellen.
2. Buttermasse herstellen
Die weiche Butter zusammen mit Zucker und Vanillezucker in einer großen Rührschüssel mehrere Minuten cremig aufschlagen, bis die Masse hell und luftig ist. Dieser Schritt ist entscheidend für die spätere Lockerheit des Kuchens.
Die Eier einzeln unterrühren. Jedes Ei sollte vollständig in die Masse eingearbeitet sein, bevor das nächste hinzugefügt wird. Dadurch entsteht eine stabile, gleichmäßige Emulsion.
3. Trockene Zutaten einarbeiten
Mehl, Grieß, Backpulver und Salz in einer separaten Schüssel mischen. Die Mischung abwechselnd mit der Milch unter die Butter-Ei-Masse rühren. Dabei nur so lange rühren, bis ein homogener, glatter Teig entsteht. Der Teig sollte cremig, aber nicht flüssig sein.
4. Äpfel unterheben
Die vorbereiteten Apfelwürfel vorsichtig unter den Teig heben. Dabei darauf achten, die Masse nicht zu stark zu rühren, damit die Apfelstücke gleichmäßig verteilt bleiben und der Teig seine Luftigkeit behält.
5. Backen
Den fertigen Teig in die vorbereitete Form füllen und glattstreichen. Die Form auf die mittlere Schiene des Backofens stellen und den Kuchen etwa 45–50 Minuten backen.
Gegen Ende der Backzeit eine Stäbchenprobe durchführen. Das Stäbchen sollte sauber oder mit wenigen feuchten Krümeln herauskommen. Ist die Oberfläche zu schnell gebräunt, kann der Kuchen locker mit Backpapier abgedeckt werden.
Nach dem Backen den Kuchen etwa 10 Minuten in der Form ruhen lassen, anschließend vorsichtig herauslösen und auf einem Gitter vollständig auskühlen lassen.
Geschmack und Textur
Der Apfel-Grieß-Kuchen überzeugt durch eine besonders saftige, fein strukturierte Krume. Der Grieß sorgt für eine dezente Körnung und gibt dem Teig Substanz, ohne ihn schwer wirken zu lassen. Gleichzeitig nimmt der Grieß Feuchtigkeit auf, was die Frischhaltung deutlich verlängert.
Die Apfelstücke bringen Fruchtigkeit und eine leichte Säure, die sich harmonisch mit der milden Süße des Teigs verbindet. Beim Kauen wechseln sich weiche Teigpartien und zarte Fruchtstücke ab, was dem Kuchen Tiefe und Abwechslung verleiht.
Die Kruste ist fein und stabil, ohne trocken zu sein, und rundet das Gesamtbild ausgewogen ab.
Tipps und Variationen
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Für zusätzliche Würze kann etwas Zimt oder Zitronenabrieb in den Teig gegeben werden.
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Rosinen oder gehackte Nüsse ergänzen die Apfelfüllung sehr gut.
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Ein Teil der Butter kann durch neutrales Öl ersetzt werden, um den Kuchen noch saftiger zu machen.
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Der Kuchen eignet sich auch hervorragend für eine Kastenform und lässt sich gut transportieren.
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Vor dem Servieren kann er leicht mit Puderzucker bestäubt werden.
Nährwert-Hinweise (pro Stück, ca.)
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Kalorien: 320–360 kcal
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Fett: 16 g
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Kohlenhydrate: 40 g
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Eiweiß: 6 g
Die Angaben sind Richtwerte und abhängig von Apfelsorte und Portionsgröße.
Aufbewahrung und Haltbarkeit
Der Apfel-Grieß-Kuchen bleibt gut abgedeckt bei Zimmertemperatur etwa zwei Tage frisch. Im Kühlschrank gelagert hält er sich bis zu vier Tage, sollte dann jedoch vor dem Servieren rechtzeitig temperiert werden.
Durch den Grießanteil eignet sich der Kuchen auch gut zum Einfrieren. Nach dem Auftauen behält er seine saftige Konsistenz.
Professionelle Küchentipps
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Eier und Butter immer zimmerwarm verwenden, um eine stabile Teigstruktur zu erhalten.
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Apfelstücke nicht zu groß schneiden, damit sie gleichmäßig im Teig verteilt bleiben.
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Grieß erst mit Mehl mischen, um Klümpchenbildung zu vermeiden.
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Kuchen vollständig auskühlen lassen, bevor er angeschnitten wird.
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Für besonders saftiges Ergebnis den Kuchen einen Tag durchziehen lassen.
Fazit
Der Apfel-Grieß-Kuchen aus der Form ist ein klassischer, zuverlässiger Kuchen mit ausgewogener Süße, saftiger Textur und klarer Struktur. Die Kombination aus feinem Rührteig, Grieß und Frucht macht ihn besonders aromatisch und lange haltbar.

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