
Ein echtes Hausmannskost-Rezept – mild säuerlich, leicht süß, würzig durch Lorbeer, Wacholder und Senfkörner. Die gebratenen Heringe ziehen im Gewürzsud mehrere Tage durch und entwickeln dabei ein tiefes, rundes Aroma. Perfekt zu Bratkartoffeln, Schwarzbrot, Gurkensalat oder einfach direkt aus dem Glas. Die Zwiebeln werden weich und fein, der Sud klar & würzig – klassischer geht’s kaum.
Zutaten (für ca. 4 Portionen)
Für die Heringe
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8 frische/grüne Heringe, küchenfertig
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100 g Mehl
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Salz & Pfeffer
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6 EL Öl
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3 große Zwiebeln, in feine Ringe
Für den Sud (alkoholfrei)
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700 ml milder Weinessig 0,0 % oder Apfelessig
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700 ml Wasser
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1 EL Wacholderbeeren
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4 Lorbeerblätter
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1 TL Pfefferkörner
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1 EL Senfkörner
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4 EL Zucker
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1 TL Salz
Zubereitung
1. Heringe würzen & braten
Heringe innen & außen salzen, pfeffern, in Mehl wenden.
In heißem Öl je Seite 4–5 Minuten goldbraun braten.
Auf Küchenpapier abtropfen lassen.
2. Zwiebeln glasig dünsten
In derselben Pfanne Zwiebelringe kurz anschwitzen, nur leicht weich – nicht bräunen.
3. Sud ansetzen
Essig, Wasser, Zucker, Salz, Wacholder, Lorbeer, Pfeffer & Senfkörner 5–10 Minuten köcheln.
Leicht abkühlen lassen → lauwarm verwenden.
4. Einlegen & schichten
In einem Glas- oder Keramikgefäß abwechselnd Heringe & Zwiebeln stapeln.
Mit Sud vollständig bedecken, luftdicht verschließen.
5. Reifen lassen
Mindestens 2–3 Tage gut durchziehen lassen –
je länger, desto intensiver und runder der Geschmack.
️ Serviervorschläge
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Traditionell mit Bratkartoffeln oder Salzkartoffeln
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Zu Schwarzbrot mit Butter & Zwiebelringen
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Mit Gurkensalat oder Roter Bete
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Perfekt für Wochenendküche oder Vorratshaltung

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