
Cremige Wirsing-Linsen-Pfanne nach Landhausart
Bewertung: 4,8 von 5 Sternen
Diese cremige Wirsing-Linsen-Pfanne ist ein echtes Wohlfühlgericht aus der Landhausküche. Das Bild zeigt eine rustikale Pfanne mit zart geschmortem Wirsing, eingebettet in eine helle, samtige Sauce, durchzogen von kleinen, bissfesten Linsen. Die leicht gebräunten Kohlblätter, die cremige Konsistenz und die natürliche Farbigkeit vermitteln genau das, was dieses Gericht ausmacht: Bodenständigkeit, Wärme und ehrliche Küche ohne Schnörkel.
Die Kombination aus Wirsing und Linsen ist nicht nur geschmacklich harmonisch, sondern auch ausgewogen und sättigend. Dieses Gericht eignet sich perfekt als vegetarisches Hauptgericht, als Beilage zu Kartoffeln oder einfach pur mit frischem Brot.
Allgemeine Informationen
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Gericht: Herzhaftes Pfannengericht
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Küche: Deutsche Landhausküche
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Zubereitungszeit: ca. 20 Minuten
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Garzeit: ca. 30 Minuten
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Gesamtzeit: ca. 50 Minuten
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Schwierigkeitsgrad: leicht bis mittel
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Portionen: 3–4
Zutaten
1 kleiner Wirsingkopf
180 g braune oder grüne Linsen (gekocht)
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 Esslöffel Butter oder Pflanzenfett
1 Esslöffel Öl
200 ml Sahne oder pflanzliche Kochcreme
150 ml Gemüsebrühe
1 Teelöffel Senf (mild)
½ Teelöffel Muskatnuss
Salz nach Geschmack
Frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Optional: Kümmel oder Paprikaflocken
Zubereitung
1. Wirsing vorbereiten
Den Wirsing putzen, äußere Blätter entfernen und den Strunk herausschneiden. Die Blätter in grobe Stücke schneiden und gründlich waschen. In kochendem Salzwasser etwa 3–4 Minuten vorgaren, anschließend abgießen und gut abtropfen lassen. Dadurch wird der Wirsing zarter und behält dennoch Struktur, wie auf dem Bild gut erkennbar.
2. Zwiebelbasis herstellen
Zwiebel und Knoblauch fein hacken. Butter und Öl in einer großen Pfanne erhitzen und die Zwiebel bei mittlerer Hitze glasig dünsten. Den Knoblauch kurz mitdünsten, bis er aromatisch ist, aber keine Farbe annimmt.
3. Wirsing anbraten
Den vorgegarten Wirsing in die Pfanne geben und einige Minuten anbraten. Dabei leicht wenden, sodass die Blätter stellenweise Farbe annehmen. Dieser Schritt sorgt für den typischen, leicht nussigen Geschmack der Landhausküche.
4. Linsen und Sauce hinzufügen
Die gekochten Linsen unterheben und alles gut vermengen. Mit Gemüsebrühe ablöschen und die Sahne hinzufügen. Senf, Muskatnuss, Salz und Pfeffer einrühren. Die Pfanne bei niedriger bis mittlerer Hitze etwa 15 Minuten sanft köcheln lassen, bis sich eine cremige, leicht gebundene Sauce bildet.
5. Abschmecken und vollenden
Zum Schluss nochmals abschmecken. Wer möchte, kann mit etwas Kümmel oder Paprikaflocken eine feine Würze ergänzen. Die Sauce sollte die Wirsingblätter umhüllen, ohne sie zu überdecken – genau so, wie es das Bild zeigt.
Konsistenz und Geschmack
Die Wirsing-Linsen-Pfanne ist cremig, weich und dennoch strukturiert. Der Wirsing bleibt zart mit leichtem Biss, während die Linsen für Substanz sorgen. Die Sauce ist mild, rund und wohltuend, mit einer dezenten Würze und angenehmer Tiefe.
Serviervorschläge
Dieses Gericht passt hervorragend zu Salzkartoffeln, Kartoffelpüree oder frischem Bauernbrot. Auch als eigenständige Mahlzeit ist es sättigend und ausgewogen. Für eine rustikale Präsentation kann die Pfanne direkt auf dem Tisch serviert werden.
Tipps und Variationen
Für eine kräftigere Note kann ein Teil der Sahne durch Crème fraîche ersetzt werden. Wer es herzhafter mag, ergänzt geröstete Zwiebeln oder etwas Bergkäse zum Schluss. Auch mit Spinat oder Lauch lässt sich das Rezept leicht abwandeln, ohne seinen ländlichen Charakter zu verlieren.
Aufbewahrung
Reste halten sich gut verschlossen im Kühlschrank bis zu zwei Tage. Beim Erwärmen empfiehlt sich ein Schuss Milch oder Brühe, damit die cremige Konsistenz erhalten bleibt.

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