
Altmodischer Vanillepudding mit Kirschen
Bewertung: 4,8 von 5 Sternen
Dieser altmodische Vanillepudding mit Kirschen ist ein Dessert, das sofort Erinnerungen weckt. Das Bild zeigt ihn genau so, wie viele ihn aus der Kindheit kennen: ein schlichter Glasbecher, gefüllt mit cremigem, hellgelbem Vanillepudding, darauf ein großzügiger Löffel dunkelroter, leicht glänzender Kirschen. Keine Dekoration, kein Schnickschnack – nur Pudding und Frucht, ehrlich und beruhigend.
Die Konsistenz wirkt dicht, glatt und weich, fast wie frisch vom Herd. Die Kirschen liegen saftig obenauf, ihr Saft zieht leicht in den Pudding ein und bildet feine rote Spuren am Glasrand. Genau dieses Zusammenspiel aus milder Vanille und fruchtiger Säure macht dieses Dessert zeitlos beliebt.
Allgemeine Informationen
-
Dessertart: Klassischer Pudding
-
Küche: Traditionelle deutsche Hausmannskost
-
Zubereitungszeit: ca. 10 Minuten
-
Kochzeit: ca. 5 Minuten
-
Abkühlzeit: mindestens 30 Minuten
-
Gesamtzeit: ca. 45 Minuten
-
Schwierigkeitsgrad: sehr einfach
-
Ergibt: 4 Portionen
Zutaten
Für den Vanillepudding
-
500 ml Vollmilch
-
1 Päckchen Vanillepuddingpulver
-
40 g Zucker
-
Optional: 1 Teelöffel echte Vanille oder Vanilleextrakt
Für die Kirschen
-
1 Glas Sauerkirschen (ca. 350 g Abtropfgewicht)
-
Optional: 1 Teelöffel Speisestärke
-
Optional: 1–2 Esslöffel Zucker (je nach Säure der Kirschen)
Zubereitung
1. Vanillepudding kochen
Von der Milch etwa 6 Esslöffel abnehmen und mit dem Puddingpulver sowie dem Zucker glatt rühren. Die restliche Milch in einem Topf langsam erhitzen. Sobald sie heiß ist, die angerührte Puddingmischung unter ständigem Rühren einfließen lassen.
Den Pudding kurz aufkochen lassen, bis er deutlich eindickt. Dabei ständig rühren, damit nichts anbrennt. Sobald die gewünschte cremige Konsistenz erreicht ist, den Topf vom Herd ziehen.
Den heißen Pudding direkt in Dessertschalen oder Gläser füllen. Wer eine Haut vermeiden möchte, deckt die Oberfläche direkt mit Frischhaltefolie ab.
2. Kirschen vorbereiten
Die Kirschen in einem Sieb abtropfen lassen, den Saft auffangen. Für eine dickere Kirschschicht kann ein Teil des Saftes mit etwas Stärke aufgekocht werden. Die Kirschen anschließend kurz darin erwärmen, sodass sie glänzen und leicht gebunden sind.
Alternativ können die Kirschen auch ganz pur verwendet werden, wie es früher oft üblich war.
3. Anrichten
Sobald der Vanillepudding leicht abgekühlt, aber noch weich ist, die Kirschen großzügig obenauf geben. Der Saft darf ruhig ein wenig in den Pudding laufen – genau das sorgt für die typische Optik und den nostalgischen Geschmack, wie auf dem Bild zu sehen.
Konsistenz und Geschmack
Der Vanillepudding ist weich, cremig und mild, ohne künstliche Schwere. Er hält die Form, bleibt aber löffelzart. Die Kirschen setzen einen deutlichen Kontrast: fruchtig, leicht säuerlich und saftig. Zusammen entsteht ein ausgewogenes Dessert, das weder zu süß noch zu üppig wirkt.
Serviervorschläge
-
Lauwarm serviert als klassisches Seelentröster-Dessert
-
Gut gekühlt an warmen Tagen
-
Auch am nächsten Tag noch hervorragend, wenn gut abgedeckt
Küchentipps
-
Vollmilch sorgt für den besten Geschmack und die richtige Cremigkeit
-
Wer es besonders altmodisch mag, verwendet selbstgekochten Pudding mit Ei
-
Sauerkirschen eignen sich besser als Süßkirschen, da sie mehr Frische bringen
-
In Gläsern angerichtet wirkt das Dessert besonders authentisch
Tradition und Hintergrund
Vanillepudding mit Kirschen war früher ein typisches Alltagsdessert. Er ließ sich schnell kochen, brauchte wenige Zutaten und konnte problemlos vorbereitet werden. Oft stand er im Kühlschrank bereit, wenn spontan Besuch kam oder wenn ein einfaches, warmes Gefühl auf den Tisch sollte. Genau diese Bodenständigkeit macht ihn bis heute so beliebt.
Fazit
Dieser altmodische Vanillepudding mit Kirschen ist ein Paradebeispiel für einfache, ehrliche Küche. Das Bild zeigt ihn so, wie er sein soll: ruhig, cremig und unverstellt. Ein Dessert, das nicht beeindrucken will, sondern tröstet – ideal für eine Website, die traditionelle Rezepte und echte Klassiker bewahren möchte.

Leave a Reply