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Omas Hühnersuppe mit Nudeln und Gemüse – kräftig, wohltuend und wie früher

July 20, 2026 by Oma Kathe Leave a Comment

Omas Hühnersuppe mit Nudeln und Gemüse ist ein klassisches Familienrezept, das besonders an kalten Tagen wunderbar wärmt. Zartes Hähnchenfleisch, Möhren, Lauch, Sellerie und feine Suppennudeln werden in einer selbst gekochten Brühe serviert.

Durch das langsame Garen des Hähnchens entsteht eine kräftige, aromatische Brühe. Das frische Gemüse sorgt für Farbe und Geschmack, während die Nudeln die Suppe angenehm sättigend machen. Diese traditionelle Hühnersuppe wie bei Oma eignet sich als leichtes Mittagessen, wärmendes Abendessen oder wohltuende Mahlzeit für die ganze Familie.

Rezeptinformationen

  • Vorbereitungszeit: 25 Minuten
  • Kochzeit: etwa 1 Stunde 20 Minuten
  • Gesamtzeit: etwa 1 Stunde 45 Minuten
  • Portionen: 6
  • Kalorien: ca. 360 kcal pro Portion
  • Schwierigkeitsgrad: einfach
  • Zubereitung: im großen Suppentopf

Zutaten

Für die Hühnerbrühe

  • 1 Suppenhuhn oder großes Hähnchen, etwa 1,5 kg
  • 2,5 Liter kaltes Wasser
  • 2 Möhren
  • 1 Stange Lauch
  • 150 g Knollensellerie
  • 1 große Zwiebel
  • 1 Petersilienwurzel, optional
  • 2 Lorbeerblätter
  • 6 schwarze Pfefferkörner
  • 2 Teelöffel Salz
  • 3 Stiele Petersilie
  • 1 Stiel Liebstöckel, optional

Für die fertige Suppe

  • 2 Möhren
  • 1 kleine Stange Lauch
  • 100 g Knollensellerie
  • 150 g Erbsen, frisch oder tiefgekühlt
  • 150 g feine Suppennudeln
  • gegartes Hähnchenfleisch aus der Brühe
  • Salz nach Geschmack
  • schwarzer Pfeffer nach Geschmack
  • 3 Esslöffel frisch gehackte Petersilie
  • etwas Schnittlauch, optional

Zubereitung

1. Hähnchen vorbereiten

Das Suppenhuhn oder Hähnchen aus der Verpackung nehmen und mit Küchenpapier trocken tupfen.

Eventuell vorhandene Innereien entfernen. Das Hähnchen im Ganzen in einen großen Suppentopf legen.

2. Gemüse für die Brühe schneiden

Die Möhren und den Sellerie schälen und in grobe Stücke schneiden.

Den Lauch längs halbieren, gründlich waschen und ebenfalls grob schneiden.

Die Zwiebel halbieren. Für eine kräftigere Farbe der Brühe kann sie ungeschält verwendet werden, sofern die Schale sauber ist.

Die Petersilienwurzel nach Wunsch schälen und grob zerteilen.

3. Hühnerbrühe ansetzen

Das vorbereitete Gemüse zusammen mit Lorbeerblättern, Pfefferkörnern, Petersilienstielen, Liebstöckel und Salz zum Hähnchen geben.

Mit etwa 2,5 Litern kaltem Wasser auffüllen. Das Hähnchen sollte möglichst vollständig bedeckt sein.

4. Brühe langsam erhitzen

Den Topf langsam bei mittlerer Hitze erwärmen.

Sobald sich Schaum auf der Oberfläche bildet, diesen mit einer Schaumkelle vorsichtig abschöpfen. So wird die Brühe später klarer.

Die Flüssigkeit nur sanft aufkochen lassen.

5. Hähnchen garen

Die Hitze reduzieren und den Topf nur teilweise mit einem Deckel schließen.

Das Hähnchen etwa 60 bis 75 Minuten sanft köcheln lassen. Die Brühe sollte nur leicht simmern und nicht stark sprudelnd kochen.

Ein größeres Suppenhuhn kann bis zu 90 Minuten benötigen.

6. Garprobe machen

Das Hähnchen ist fertig, wenn sich das Fleisch leicht von den Knochen lösen lässt.

Vorsichtig aus der Brühe heben und auf eine große Platte legen. Etwas abkühlen lassen.

7. Brühe abseihen

Die Brühe durch ein feines Sieb in einen sauberen Topf gießen.

Das ausgekochte Gemüse und die Gewürze entfernen. Die klare Hühnerbrühe erneut langsam erhitzen.

8. Hähnchenfleisch lösen

Die Haut vom leicht abgekühlten Hähnchen entfernen.

Das Fleisch sorgfältig von den Knochen lösen und in mundgerechte Stücke schneiden oder mit den Fingern zerpflücken.

Darauf achten, dass keine kleinen Knochenstücke im Fleisch verbleiben.

9. Gemüse für die Suppe vorbereiten

Die frischen Möhren und den Sellerie schälen und in kleine Würfel oder dünne Scheiben schneiden.

Den Lauch gründlich waschen und in feine Ringe schneiden.

Tiefgekühlte Erbsen müssen nicht vorher aufgetaut werden.

10. Gemüse garen

Möhren und Sellerie in die heiße Brühe geben und etwa 8 Minuten sanft kochen lassen.

Anschließend Lauch und Erbsen hinzufügen und weitere 5 bis 7 Minuten garen.

Das Gemüse sollte weich, aber noch leicht bissfest sein.

11. Suppennudeln kochen

Die Suppennudeln direkt in die Brühe geben und nach Packungsangabe garen.

Je nach Nudelsorte beträgt die Kochzeit ungefähr 5 bis 8 Minuten. Regelmäßig umrühren, damit sie nicht zusammenkleben.

12. Hähnchenfleisch hinzufügen

Das vorbereitete Hähnchenfleisch in die Suppe geben.

Alles bei niedriger Hitze noch etwa 3 bis 5 Minuten erwärmen. Die Suppe sollte jetzt nicht mehr stark kochen, damit das Fleisch zart bleibt.

13. Suppe abschmecken

Die Hühnersuppe mit Salz und schwarzem Pfeffer abschmecken.

Falls die Brühe sehr kräftig eingekocht ist, kann etwas heißes Wasser hinzugefügt werden.

14. Kräuter hinzufügen

Die frisch gehackte Petersilie und nach Wunsch etwas Schnittlauch kurz vor dem Servieren unterrühren.

Etwas Petersilie für die Garnitur zurückbehalten.

15. Servieren

Die heiße Hühnersuppe in tiefe Teller oder Suppenschalen füllen.

Darauf achten, dass jede Portion ausreichend Hähnchenfleisch, Gemüse und Nudeln enthält. Mit zusätzlicher Petersilie bestreuen und sofort servieren.

Warum du diese Hühnersuppe lieben wirst

  • Kräftige selbst gekochte Hühnerbrühe
  • Zartes Hähnchenfleisch
  • Viel frisches Gemüse
  • Sättigende feine Suppennudeln
  • Klassisches Familienrezept wie bei Oma
  • Ideal für kalte Tage
  • Gut vorzubereiten
  • Einfach portionsweise einzufrieren
  • Wohltuend und angenehm leicht

Tipps für eine klare und aromatische Hühnersuppe

Mit kaltem Wasser beginnen

Das Hähnchen und das Gemüse werden mit kaltem Wasser angesetzt. So können Geschmack und Aromen langsam in die Brühe übergehen.

Brühe nur sanft köcheln lassen

Bei starkem Kochen wird die Brühe trüber. Leichtes Simmern sorgt für eine klarere und feinere Hühnersuppe.

Schaum abschöpfen

Der entstehende Eiweißschaum sollte besonders zu Beginn regelmäßig entfernt werden.

Suppenhuhn für mehr Geschmack verwenden

Ein Suppenhuhn benötigt mehr Garzeit, ergibt aber meist eine besonders kräftige und aromatische Brühe.

Nudeln nicht zu lange kochen

Suppennudeln werden schnell weich und quellen in der heißen Brühe weiter. Deshalb nur so lange garen, bis sie gerade weich sind.

Fleisch erst am Ende zurückgeben

Das bereits gegarte Hähnchenfleisch muss nur noch erwärmt werden. Zu langes Kochen kann es trocken machen.

Welche Nudeln eignen sich für Hühnersuppe?

Für eine klassische Hühnersuppe eignen sich kleine und feine Nudelsorten besonders gut:

  • Fadennudeln
  • Sternchennudeln
  • Buchstabennudeln
  • kleine Muschelnudeln
  • Suppennudeln
  • gebrochene Bandnudeln

Sehr große Nudeln können die feine Suppe zu schwer wirken lassen und benötigen außerdem mehr Garzeit.

Varianten

Hühnersuppe mit Reis

Die Nudeln durch etwa 120 g Langkornreis ersetzen. Den Reis direkt in der Brühe garen oder separat kochen und erst beim Servieren hinzufügen.

Mit zusätzlichem Gemüse

Auch Blumenkohlröschen, Kohlrabi, grüne Bohnen oder Pastinaken passen gut in die Suppe.

Mit Grießklößchen

Statt Nudeln können selbst gemachte Grießklößchen in der Brühe gegart werden.

Mit Eierstich

Klassischer Eierstich macht die Hühnersuppe besonders festlich und passt gut zu Familienfeiern.

Hühnersuppe mit Kartoffeln

Kleine Kartoffelwürfel zusammen mit Möhren und Sellerie in der Brühe garen. Die Nudeln können dann reduziert oder weggelassen werden.

Besonders kräftige Brühe

Die Brühe nach dem Abseihen ohne Deckel einige Minuten einkochen lassen, bis sie den gewünschten Geschmack erreicht hat.

Was passt zu Hühnersuppe mit Nudeln?

Als Beilage eignen sich:

  • frisches Bauernbrot
  • Weißbrot
  • knusprige Brötchen
  • Kräuterbrot
  • einfache Käsebrote
  • ein kleiner grüner Salat

Durch Fleisch, Gemüse und Nudeln ist die Suppe jedoch bereits eine vollständige Mahlzeit.

Hühnersuppe vorbereiten

Die Hühnerbrühe kann sehr gut am Vortag gekocht werden.

Nach dem Abkühlen im Kühlschrank aufbewahren. Das fest gewordene Fett lässt sich am nächsten Tag bei Bedarf einfach von der Oberfläche abnehmen.

Gemüse und Nudeln sollten möglichst erst beim späteren Erwärmen frisch hinzugefügt werden, damit sie nicht zu weich werden.

Aufbewahrung

Die Hühnersuppe vollständig abkühlen lassen und anschließend in einem gut verschlossenen Behälter im Kühlschrank aufbewahren.

Sie bleibt etwa 2 bis 3 Tage frisch.

Nudeln nehmen während der Lagerung weiterhin Brühe auf. Deshalb kann es sinnvoll sein, die Nudeln separat aufzubewahren und erst beim Servieren in die heiße Suppe zu geben.

Beim Aufwärmen die Suppe einmal vollständig erhitzen.

Hühnersuppe einfrieren

Die klare Brühe und das Hähnchenfleisch lassen sich sehr gut einfrieren.

Für das beste Ergebnis die Suppe ohne Nudeln einfrieren, da diese nach dem Auftauen sehr weich werden können. Auch das Gemüse kann frisch ergänzt werden.

Luftdicht verpackt hält sich die Hühnersuppe etwa 3 Monate im Gefrierschrank.

Häufig gestellte Fragen

Welches Hähnchen eignet sich für Hühnersuppe?

Ein Suppenhuhn liefert eine besonders kräftige Brühe. Ein normales Hähnchen gart schneller und ergibt mehr zartes Fleisch.

Wie lange muss ein Suppenhuhn kochen?

Je nach Größe benötigt ein Suppenhuhn etwa 75 bis 90 Minuten bei niedriger Hitze.

Warum wird meine Hühnerbrühe trüb?

Die Brühe wurde möglicherweise zu stark gekocht oder der Schaum wurde nicht abgeschöpft. Geschmacklich ist eine trübe Brühe jedoch meist trotzdem einwandfrei.

Kann ich Hähnchenbrust verwenden?

Ja, die Suppe kann mit Hähnchenbrust zubereitet werden. Die Brühe wird damit allerdings weniger kräftig als mit einem ganzen Hähnchen oder Fleisch mit Knochen.

Sollte man Nudeln separat kochen?

Das ist besonders bei der Vorbereitung empfehlenswert. So quellen die Nudeln nicht in der Brühe auf und bleiben länger bissfest.

Kann ich tiefgekühltes Gemüse verwenden?

Ja. Tiefgekühlte Erbsen, Möhren oder gemischtes Suppengemüse können direkt in die heiße Brühe gegeben werden.

Wie bekomme ich mehr Geschmack in die Brühe?

Suppenhuhn, Sellerie, Lauch, Zwiebeln, Liebstöckel, Lorbeer und ausreichend Garzeit sorgen für eine kräftige Brühe.

Kann ich die Suppe am Vortag zubereiten?

Ja. Die Brühe schmeckt nach einer Nacht häufig sogar aromatischer. Nudeln und feines Gemüse am besten erst am nächsten Tag hinzufügen.

Filed Under: Rezepte

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