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Grießbrei mit heißen Kirschen – cremig, fruchtig und wie bei Oma

July 17, 2026 by Oma Kathe Leave a Comment

Grießbrei mit heißen Kirschen ist ein klassisches Wohlfühlgericht aus der deutschen Familienküche. Der warme Weichweizengrieß wird langsam in Milch gekocht, bis er wunderbar cremig und weich ist. Dazu kommt ein fruchtiges Kirschkompott, das noch heiß über den Grießbrei gegeben wird.

Das einfache Rezept eignet sich als süßes Mittagessen, warmes Dessert oder gemütliches Abendessen. Mit wenigen Zutaten steht der Grießbrei schnell auf dem Tisch und schmeckt genauso vertraut wie früher bei Oma.

Rezeptinformationen

  • Vorbereitungszeit: 10 Minuten
  • Kochzeit: 15 Minuten
  • Gesamtzeit: etwa 25 Minuten
  • Portionen: 4
  • Kalorien: ca. 390 kcal pro Portion
  • Schwierigkeitsgrad: einfach

Zutaten

Für den Grießbrei

  • 1 Liter Milch
  • 100 g Weichweizengrieß
  • 40 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 20 g Butter, optional
  • 1 Ei, optional für besonders lockeren Grießbrei

Für die heißen Kirschen

  • 1 Glas Sauerkirschen, etwa 680 g
  • 250 ml aufgefangener Kirschsaft
  • 2 Esslöffel Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 20 g Speisestärke
  • 3 Esslöffel kalter Kirschsaft oder Wasser
  • 1 kleine Prise Zimt, optional

Zum Servieren

  • etwas Zimt und Zucker
  • einige Mandelblättchen, optional

Zubereitung

1. Kirschen abtropfen lassen

Die Sauerkirschen in ein Sieb geben und den Saft auffangen.

Etwa 250 ml Kirschsaft für das Kompott abmessen. Drei Esslöffel davon separat beiseitestellen, um später die Speisestärke anzurühren.

2. Kirschsaft erhitzen

Den abgemessenen Kirschsaft zusammen mit Zucker, Vanillezucker und nach Wunsch einer kleinen Prise Zimt in einen Topf geben.

Bei mittlerer Hitze langsam aufkochen lassen.

3. Speisestärke anrühren

Die Speisestärke mit dem zurückbehaltenen kalten Kirschsaft glatt rühren.

Die Mischung unter ständigem Rühren in den heißen Kirschsaft gießen. Kurz aufkochen lassen, bis die Flüssigkeit sichtbar eindickt.

4. Kirschen hinzufügen

Die abgetropften Sauerkirschen vorsichtig unter die angedickte Soße heben.

Die heißen Kirschen bei niedriger Hitze zwei bis drei Minuten erwärmen. Anschließend den Topf vom Herd nehmen und abdecken.

5. Milch aufkochen

Für den Grießbrei Milch, Zucker, Vanillezucker und Salz in einen großen Topf geben.

Die Milch bei mittlerer Hitze langsam erhitzen. Dabei regelmäßig umrühren, damit sie nicht am Boden ansetzt.

6. Grieß einrühren

Sobald die Milch leicht kocht, den Weichweizengrieß langsam unter ständigem Rühren einrieseln lassen.

Die Hitze reduzieren und den Grießbrei etwa 3 bis 5 Minuten sanft köcheln lassen. Dabei ständig mit einem Schneebesen oder Kochlöffel rühren.

7. Grießbrei quellen lassen

Den Topf vom Herd nehmen und den Grießbrei zugedeckt weitere 5 Minuten quellen lassen.

Nach Wunsch die Butter unterrühren. Sie macht den Brei besonders cremig und verleiht ihm ein feines Aroma.

8. Grießbrei optional mit Ei verfeinern

Für einen besonders lockeren Grießbrei das Ei trennen.

Das Eigelb mit zwei Esslöffeln warmem Grießbrei verrühren und anschließend unter die restliche Masse rühren.

Das Eiweiß steif schlagen und vorsichtig unter den Grießbrei heben. Danach nicht mehr kochen.

9. Konsistenz anpassen

Ist der Grießbrei zu dick geworden, etwas zusätzliche warme Milch unterrühren.

Ist er noch zu flüssig, wenige Minuten zugedeckt weiterquellen lassen.

10. Servieren

Den warmen Grießbrei auf tiefe Teller oder Schalen verteilen.

Die heißen Kirschen großzügig darübergeben oder daneben anrichten. Nach Wunsch mit Zimt und Zucker oder einigen Mandelblättchen bestreuen.

Warum du dieses Rezept lieben wirst

  • Cremiger Grießbrei wie bei Oma
  • Fruchtige, warme Sauerkirschen
  • In weniger als 30 Minuten fertig
  • Mit wenigen günstigen Zutaten
  • Ideal als Dessert oder süße Hauptspeise
  • Warm besonders gemütlich und sättigend
  • Einfach an den eigenen Geschmack anzupassen
  • Bei Kindern und Erwachsenen beliebt

Tipps für perfekten Grießbrei

Grieß langsam einrieseln lassen

Wird der Grieß zu schnell in die Milch geschüttet, können Klümpchen entstehen. Deshalb langsam einrieseln lassen und gleichzeitig kräftig rühren.

Niedrige Hitze verwenden

Grießbrei kann am Topfboden schnell anbrennen. Nach dem Aufkochen die Temperatur reduzieren und regelmäßig rühren.

Nicht zu lange kochen

Der Brei dickt beim Quellen noch deutlich nach. Er sollte beim Ausschalten deshalb noch leicht cremig und weich wirken.

Warme Milch zum Verdünnen verwenden

Ist der Grießbrei zu fest, sollte warme statt kalter Milch eingerührt werden. So bleibt die Temperatur gleichmäßig.

Kirschen nur kurz erhitzen

Sauerkirschen aus dem Glas sind bereits weich. Zu langes Kochen kann dazu führen, dass sie zerfallen.

Welcher Grieß eignet sich für Grießbrei?

Für klassischen Grießbrei wird meistens Weichweizengrieß verwendet. Er ergibt eine besonders feine, weiche und cremige Konsistenz.

Hartweizengrieß ist gröber und bleibt etwas körniger. Er eignet sich besser für Nudeln oder festere Grießgerichte.

Varianten

Grießbrei mit frischen Kirschen

Während der Kirschsaison können etwa 500 g entsteinte frische Kirschen verwendet werden. Sie benötigen etwas mehr Zucker und einige Minuten zusätzliche Kochzeit.

Mit tiefgekühlten Kirschen

Tiefgekühlte Kirschen direkt mit etwas Wasser oder Kirschsaft erhitzen und anschließend mit Speisestärke binden.

Grießbrei ohne Ei

Das Ei ist optional. Auch ohne Ei wird der Grießbrei cremig und lecker.

Besonders cremiger Grießbrei

Etwa 100 ml Milch durch Sahne ersetzen oder am Ende einen kleinen Löffel Schmand unterrühren.

Mit Vanille

Zusätzlich etwas Vanillepaste oder das Mark einer Vanilleschote in die Milch geben.

Mit Apfelkompott

Statt heißer Kirschen passen auch Apfelmus, Pflaumenkompott oder rote Grütze sehr gut.

Was passt zu Grießbrei?

Neben heißen Kirschen schmeckt Grießbrei auch mit:

  • Zimt und Zucker
  • Apfelmus
  • roter Grütze
  • Pflaumenkompott
  • frischen Beeren
  • gerösteten Mandeln
  • etwas Kakaopulver
  • geschmolzener Butter

Aufbewahrung

Grießbrei und Kirschkompott vollständig abkühlen lassen und getrennt in verschlossenen Behältern im Kühlschrank aufbewahren.

Der Grießbrei bleibt etwa zwei Tage frisch. Die heißen Kirschen halten sich etwa drei Tage.

Beim Erwärmen etwas Milch zum Grießbrei geben und ihn langsam unter Rühren erhitzen.

Kann man Grießbrei einfrieren?

Das Einfrieren ist möglich, allerdings kann sich die Konsistenz nach dem Auftauen verändern und etwas körniger werden.

Frisch oder am folgenden Tag schmeckt Grießbrei meist besser. Das Kirschkompott lässt sich dagegen gut portionsweise einfrieren.

Häufig gestellte Fragen

Wie viel Grieß braucht man für einen Liter Milch?

Für cremigen Grießbrei werden ungefähr 100 g Weichweizengrieß auf einen Liter Milch verwendet.

Warum wird mein Grießbrei klumpig?

Der Grieß wurde wahrscheinlich zu schnell eingerührt oder die Milch wurde währenddessen nicht ausreichend gerührt.

Warum wird mein Grießbrei so fest?

Grieß nimmt beim Abkühlen und Quellen weiterhin Flüssigkeit auf. Einfach etwas warme Milch unterrühren.

Kann ich den Grießbrei vorbereiten?

Ja. Beim erneuten Erwärmen sollte jedoch zusätzliche Milch eingerührt werden, da der Brei im Kühlschrank deutlich fester wird.

Kann ich Kirschen aus dem Glas verwenden?

Ja, Sauerkirschen aus dem Glas eignen sich besonders gut. Der aufgefangene Saft wird direkt für das Kirschkompott verwendet.

Kann ich weniger Zucker verwenden?

Ja. Die Zuckermenge kann je nach Geschmack und Süße der Kirschen reduziert werden.

Muss ein Ei in den Grießbrei?

Nein. Das Ei ist optional und macht den Grießbrei lediglich etwas luftiger und gehaltvoller.

Filed Under: Rezepte

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